Hier zeigen wir Saftfluss Messsysteme nach der Heat Balance und der Granier Technik sowie Systeme zur Bestimmung des Wasserpotentials und der hydraulischen Leitfähigkeit.
Dynagages/Saftfluss Systeme
Für eine direkte und kontinuierliche Messung des pflanzlichen Saftflusses und damit des Wasserverbrauches der Pflanze
– Die Anbringung der Dynagage-Saftflussmanschetten führt zu
keiner Verletzung der Pflanze
– Dynagages sind für Pflanzenstengel, Äste und Stämme von
2 bis 150 mm Durchmesser nutzbar
– Dynagages arbeiten nach dem Funktionsprinzip der Constant
Heat Balance Methode
Datenblatt Dynagages
– Das Komplettsystem Flow-32 besteht aus Modulen für
Messungen mit bis zu acht Dynagages und kann bis auf
eine Kapazität von 32 Saftflussmanschetten erweitert werden
Datenblatt Flow-32
– Siehe auch: Baker JM & CHM van Bavel (1987): Measurement of
mass flow of water in stems of herbaceous plants. Plant, Cell
and Environment 10, 777-782
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TDP Saftfluss Sensoren
Für eine kontinuierliche Messung der pflanzlichen Saftflussgeschwindigkeit
Nach der Granier-Methode wird eine Heiznadel in den Stamm eingebracht und die Temperaturdifferenz zwischen der Heiznadel und dem Holz unterhalb der Heiznadel gemessen. Mit steigender Saftflussgeschwindigkeit sinkt die Temperaturdifferenz. Über diese Beziehung und bei Kenntnis der leitenden Fläche ist eine Bestimmung des volumetrischen Saftflusses möglich. TDP-Sensoren sind für Stämme von über 70 mm Durchmesser geeignet. Sowohl Einzelsensoren als auch komplette Systeme sind erhältlich.
HPFM-Gen3
Das High Pressure Flow Meter
Ein Gerät zur Messung der hydraulischen Leitfähigkeit von Wurzel, Spross und Blattstielen im Freiland oder im Labor. Geeignet für Proben mit einem Stengel-, Ast- bzw. Wurzelquerschnitt von 1 bis 55 mm.
Siehe auch: Tyree MT (1985): Dynamic measurements of root hydraulic conductance using a high-pressure flowmeter in the laboratory and field. Journal of Experimental Botany 282, 83-94.
HCFM
Das Hydraulic Conductance Flow Meter
Die kompaktere Version des HPFM, ebenfalls geeignet für die Messung der hydraulischen Leitfähigkeit von Wurzel, Spross und Blattstielen im Freiland oder im Labor. Das Gerät ist transportabler als das HPFM, aber nur geeignet für Stengel-, Ast- bzw. Wurzelquerschnitte von 1 bis 36 mm.
Scholander-Druckbombe
für die Bestimmung des pflanzlichen Wasserpotentials, mit Gewinde- (nicht Bajonett) verschluss
– diese Druckbombe ist in 6 Versionen erhältlich:
> mit analogem oder digitalem Display
> und jeweils in drei Druckbereichen: 0-40, 0-50 oder 0-80 bar
– alle 6 Varianten der Druckbombe sind mit dem Low-Pressure
und/oder dem High-Pressure Messaufsatz lieferbar
– dabei darf der Low-Pressure Messaufsatz nur bis zu 40 bar
genutzt werden, in der Regel für krautige Pflanzen
– der High-Pressure Messkopf wird überwiegend für holzige
Proben eingesetzt
In-situ Stammpsychrometer
– In-situ Messung des pflanzlichen Wasserpotentials
– Temperaturkorrektur um den Temperaturgradienten
zwischen Probe und Messkammer
– Mit Klemme und Kalibrierdeckel
– Siehe auch: Dixon M A & MT Tyree (1984): A new stem
hygrometer corrected for temperature gradients and
calibrated against the pressure bomb. Plant, Cell and
Environment 7, 693-697
Datenblatt des Stammpsychrometers
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